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Patenbitten bei der Feuerwehr Rabenstein

| Verein

Klautzenbach.Angeführt von der Bayerwaldkapelle Zwiesel machte sich die Klautzenbacher Feuerwehr auf den Weg zu den Kameraden nach Rabenstein zum Patenbitten.

Unterstütz wurden die Klautzenbacher hierbei von Bürgermeister Eberhard Kreuzer sowie von den Stadträten Alfred Zellner, Alois Fuggenthaler und Elisabeth Kramheller, welche ja zugleich das Ehrenamt der Festmutter für die Feuerwehr Klautzenbach übernommen hat.

Am Dorfplatz in Rabenstein angekommen wurde die Abordnung von dem 1. Vorsitzenden der Rabensteiner Wehr Markus Fuchs und Kommandant Martin Plechinger auf das herzlichste begrüßt. Unter den vielen Zuschauern die sich das Spektakel nicht entgehen lassen wollten konnte Markus Fuchs auch die beiden Fahnenmütter der Klautzenbacher Wehr aus vergangenen Jahren Rosa Drexler und Anna Hannes sowie Stadtrat Ludwig Steckbauer begrüßen.

Das es aber nicht einfach werden würde, die Rabensteiner als Patenverein zu gewinnen, das war der Klautzenbacher Abordnung von vorneherein klar.

So versperrte bereits ein Baum den Klautzenbachern das durchkommen zum Dorfplatz. Dieses Hindernis musste fünfmal mit einer Handsäge von Bürgermeister Eberhard Kreuzer, den Stadträten Alfred Zellner und Alois Fuggenthaler sowie von dem Klautzenbacher Kommandanten und Vorsitzenden Stefan Schmidt, seinen Stellvertretern Thomas Lindl und Georg Hannes sowie von Schriftführer Max Hofmann durchtrennt und beseitigt werden.

Als diese erste Hürde geschafft war durfte Stefan Schmidt zusammen mit seinen Kameraden Georg Hannes und Thomas Lindl auf ein extra angefertigtes Holzscheid niederknien. In Vers Form verkündete Schmidt an die Rabensteiner Wehrleute die Bitte, das sie doch die Patenschaft beim Gründungsfest übernehmen sollten. Die Rabensteiner erhörten aber das Bitten der Klautzenbacher noch nicht und luden erst einmal zu einer deftig scharfen Gulaschsuppe ein. Nachdem der Durst natürlich nach dieser feurigen Speise groß war, sollte dieser mit fünf Litern, sehr warmen Bier gestillt werden. Serviert in einem Eimer mit vier „Zapfstellen“ mussten Günther Drexler, Thomas Lindl, Georg Hannes und Stefan Schmidt diesen Eimer mit Gerstensaft austrinken. Hierfür wurde allerdings etwas Zeit in Anspruch genommen denn so leicht wollte dieses Gebräu nicht durch die Kehlen der Feuerwehrverantwortlichen. Als dies dann aber doch endlich geschafft war wurden von den Rabensteiner Wehrleuten Fürbitten an die Klautzenbacher verteilt und man musste diese laut und deutlich vor den knapp 100 Zuhörern am Dorfplatz in gesangsform wiedergeben. Diese wurden dann endlich von der Rabensteiner Feuerwehr erhört und der Vorsitzende Markus Fuchs verkündete mit Freude, das sie nach diesen Anstrengungen der Klautzenbacher sehr gerne die Patenschaft übernehmen. Gemeinsam zog man dann vom Dorfplatz ins Feuerwehrgerätehaus von Rabenstein, wo nach dem Eintreffen von Stefan Schmidt das mitgebrachte Fass Bier angezapft wurde. Zusammen mit Bürgermeister Kreuzer stieß man dann auf ein erfolgreiches Patenbitten sowie auf ein zünftiges Jubelfest im kommenden Jahr an.

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