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Jahreshauptversammlung 2026

| Verein

24.01.2026 19 Uhr Gerätehaus

43 Mitglieder und Gäste konnte Vorsitzender Helmut Joachimsthaler im Gerätehaus begrüßen, darunter Kreisbrandrat Hermann Keilhofer, Kreisbrandmeister Josef Eberl, den Feuerwehrreferenten der Stadt Zwiesel Markus Kollmaier, Anja Weiß vom Ordnungsamt sowie die Stadträte Andreas Ranzinger, Georg Stadler und Josef Ehrenthaler. Ebenso erschienen waren der Ehrenschriftführer Max Hofmann, der Ehrenvorstand Michael Kramheller, die Ehrenfahnenmutter Anna Hannes sowie eine Abordnung des Fischereivereins.

Feuerwehrreferent Markus Kollmaier als Vertreter der Stadt Zwiesel eröffnete die Dienstversammlung. Er begrüßte ebenfalls die zahlreich erschienenen Gäste und überbrachte die Grüße der Bürgermeister, die terminlich verhindert waren, sowie des Stadtrats; stellvertretend waren Josef Ehrenthaler, Georg Stadler und Andreas Ranzinger zur Versammlung gekommen. Kollmaier dankte den Feuerwehrdienstleistenden für ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Zuverlässigkeit. Die Stadt Zwiesel habe insgesamt 1,6 Mio. Euro für die Feuerwehren in den Haushalt eingestellt, die unter anderem für drei neue Fahrzeuge verwendet werden; auch die Feuerwehr Klautzenbach wird ein neues Fahrzeug erhalten. Für die Unterstützung bedankte sich Kollmaier ausdrücklich bei seinen Stadtratskollegen.

Kommandant Thomas Lindl erläuterte in seinem Bericht die 9 Einsätze im vergangenen Jahr. Es handelte sich fünfmal um einen Brand und dreimal um technische Hilfeleistung, einmal war es eine ausgelöste Brandmeldeanlage. Dabei haben 68 Aktive 105,5 Einsatzstunden geleistet. 2025 wurden zudem 15 Übungen abgehalten. Dabei hob Lindl besonders die Gemeinschaftsübung bei Zwiesel Kristallglas hervor sowie die Großübung in Lohberg, die 10 Stunden andauerte. Insgesamt haben die Aktiven für die Übungen 490 Stunden Freizeit geopfert. Die Feuerwehr Klautzenbach hat aktuell 31 aktive Feuerwehrdienstleistende, darunter vier Jugendliche. Den Gruppenführer-Lehrgang in Regensburg hat Christian Joachimsthaler erfolgreich absolviert. Thomas Lindl bedankte sich beim Kreisbrandrat Hermann Keilhofer, Kreisbrandmeister Josef Eberl und bei seiner sehr zuverlässigen Mannschaft, bei der Stadt Zwiesel und den Gerätewarten. Ebenso galt sein Dank den Kommandantenkollegen für die immer sehr gute Zusammenarbeit.

Kreisbrandrat Hermann Keilhofer bedankte sich bei den Verantwortlichen für die Einladung zur Dienstversammlung. Es sei für ihn eine Wohltat zu sehen, dass von der Stadt Zwiesel drei neue Fahrzeuge, unter anderem für die Klautzenbacher Wehr, angeschafft werden. Der Wert auch der kleineren Wehren werde erkannt; es könne nicht nur die großen Feuerwehren geben, die vor allem bei großen Einsätzen auf die Manpower der kleinen Wehren im Hintergrund angewiesen seien. Eine große Wehr habe zwar im Ernstfall mehr Schlagkraft, für das Durchhaltevermögen seien die kleinen Wehren dazu aber unverzichtbar. Auch wenn die Zeiten nicht einfacher werden und das Geld überall knapp sei, werden die Feuerwehren von der Stadt Zwiesel hoch bewertet. Die Kombination aus Mensch und brauchbarer Technik sei von großer Bedeutung bei der Arbeit der Feuerwehren. Auch auf die Ausbildung werde großer Wert gelegt; Kreisbrandmeister Josef Eberl sei hier immer ein guter Ansprechpartner, der sich gerne um die Anliegen der Wehren kümmere. Zum Abschluss wünschte Hermann Keilhofer der Klautzenbach Wehr alles Gute für die Zukunft.

Kreisbrandmeister Josef Eberl bedankte sich bei den Verantwortlichen der Klautzenbacher Wehr für die gute Zusammenarbeit. Er habe zahlreiche Übungen und Einsätze begleitet und immer wieder festgestellt, dass es sich um ein super Team handelt, das auch mit den anderen Feuerwehren sehr gut zusammenarbeite. Dies sei unglaublich wichtig für den Erfolg der Einsätze. Die Klautzenbacher könnten dies stolz nach außen tragen.

Im Anschluss an die Grußworte überreichte Kreisbrandrat Hermann Keilhofer das Ehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst an Tobias Hollerung, der bei der Verleihung in der Arberlandhalle terminlich verhindert war. Befördert wurde Christian Joachimsthaler zum Löschmeister. Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden Johanna Hollerung und Schreder Florian, für 40 Jahre aktiven Dienst wurde Michael Rietzler geehrt, Max Kronschnabl bringt es sogar auf stolze 50 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.

Jugendwart Christian Joachimsthaler berichtete über ein sehr aktives vergangenes Jahr. Die Jugendfeuerwehr bestehe aktuell aus fünf Mitgliedern. Es wurden insgesamt 20 Übungen abgehalten. Ein besonderes Highlight seien die vier Gemeinschaftsübungen mit den Ortsteil-Feuerwehren gewesen. Joachimsthaler bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit mit den anderen Wehren. Ein Ausbildungsschwerpunkt im vergangenen Jahr war unter anderem die Teilnahme an der gemeinsamen Funkübung der Jugendfeuerwehren. Auf intensive Vorbereitung folgte die erfolgreiche Abnahme der Jugendflamme. Zudem nahmen die Jugendlichen regelmäßig an den Übungen der aktiven Mannschaft teil, um frühzeitig Praxiserfahrung zu sammeln. Außerdem trat die Jugendfeuerwehr zum alljährlichen Wissenstest an und legte dreimal die Stufe 2 und einmal die Stufe 1 erfolgreich ab. Für 2026 seien bereits 11 Gemeinschaftsübungen mit den Nachbarwehren festgesetzt.

Zum Abschluss der Dienstversammlung stand die Neuwahl des Kommandanten-Stellvertreters an. Insgesamt waren 20 stimmberechtigte Aktive der Feuerwehr anwesend. Den ordnungsgemäßen Ablauf der geheimen Wahl stellte Anja Weiß vom Ordnungsamt sicher, unterstützt von den Beisitzern Andreas Ranzinger und Georg Stadler. Als neu gewählter Kommandanten-Stellvertreter wurde Christian Joachimsthaler festgestellt, der die Wahl auch annahm. Das Ergebnis fiel einstimmig aus.

Zu Anfang der folgenden Hauptversammlung, die durch Vorsitzenden Helmut Joachimsthaler eröffnet wurde, stand das Totengedenken. Darauf folgte der Kassenbericht, den Kassier Fabian Hollerung vortrug. Kassenprüfer Martin Kreuzer bescheinigte einwandfreie Kassenführung. Zu zukünftigen Kassenprüfern wurden Martin Kreuzer und Birgit Kufner bestimmt.

Schriftführerin Ariane Hofmann erinnerte in ihrem Bericht an zahlreiche Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr, unter anderem das Maibaumaufstellen, die Teilnahme an der Glasnacht in Zwiesel und verschiedene weitere Aktivitäten. Die Vereinsmitglieder beteiligten sich auch an Veranstaltungen der Nachbarvereine. Im Jahr 2025 verstorben sind die Mitglieder Walter Zellner, Josef Hofmann, Walter Wenzl, Therese Lindl, Gerhard Röck und Bruno Gaschler. Der Verein habe derzeit 247 Mitglieder.

Geehrt wurden zum Abschluss zahlreiche Mitglieder für langjährige Treue zum Verein. Für 10 Jahre Mitgliedschaft gedankt wurde Hoheneder Stephanie, Osswald Marcel, Schreder Florian, Kronschnabl Lena, Kronschnabl Lukas, Kronschnabl Tanja sowie Kronschnabl Roland. 20 Jahre Mitglied ist Sonja Schwinger, für 30jährige Mitgliedschaft gedankt wurde Jan Neuberger. Stolze 40 Jahre Mitglied im Verein sind Anton Schmid, Lucia Kronschnabl und Ehrenfahnenmutter Anna Hannes.

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